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Aktuelle Projekte: Vermittlung

Aktuell arbeiten Museologie-Studierende des vierten Semesters in zwei Projektgruppen. Sie präsentieren ihre Ergebnisse an den Tagen der offenen Tür zur Werkschau

Konzeption von Actionbound-Touren

Wie lassen sich Geschichten von historischen Orten und digitale Medien zu einem spannenden Erlebnis verbinden?

Dieser Frage widmen sich Studierende des vierten Semesters im Praxisprojekt. Sie entwickeln innovative Konzepte für informative, interaktive und selbstgeführte Touren mit der App Actionbound. Dabei setzen sie sich praxisnah mit der Konzeption und Gestaltung digitaler Vermittlungsangebote auseinander und lernen, Mediaguide-Anwendungen zielgruppenorientiert zu erarbeiten. Darüber hinaus erwerben die Studenten wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Projekt- und Eventmanagement, Storytelling, sowie Foto-, Grafik- und Textredaktion. 

Im Sommersemester 2026 arbeiteten die Studierenden an folgenden Touren:

1.       Bound zum Geschichte des Campus Wilhelminenhof (in Kooperation mit dem Industriesalon)

2.       Bound zum vom Rathenauplatz zum Kaisersteg (in Kooperation mit dem Industriesalon)

3.       Pfefferberg-Geschichten (in Kooperation mit der Stiftung Pfefferberg Berlin)

4.       Mittelalter in Berlin – die Franziskaner Klosterruine (in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin)

Kontakt: Prof. Dr. Tobias Nettke

 

Eine Station der Campustour. © HTW Berlin / Rebecca Daniel
Eine Station der Campustour.

Webbasierte Visualisierung als interaktiver Vermittlungsansatz zur Industriekultur und -geschichte auf dem Campus Wilhelminenhof

Studierende dieser Projektgruppe machen historische Fotografien (vorrangig aus der Sammlung des Technikmuseums Berlin) und begleitende Informationen zur Industriekultur und -geschichte auf dem Campus Wilhelminenhof (ehemals Kabelwerk Oberspree) über eine interaktive webbasierte Visualisierung zugänglich. Der Fokus liegt dabei auf der Konzeption von narrativen Vermittlungssträngen, die Nutzer*innen bei ihrer Interaktion mit der Visualisierung verfolgen und vertiefen können. Neben der Sichtung, Strukturierung und Datenanreicherung von digitalisierten Fotografien steht die Entwicklung von kontextualisierenden Vermittlungsinhalten, vertiefenden Informationen und Schlagworten im Vordergrund. Die Implementierung der Visualisierung erfolgt durch die Nutzung des Open Source Tools „VIKUS Viewer“

Die Ergebnisse werden auf einem interaktiven Touch-Display im Rahmen der Werkschau der Öffentlichkeit präsentiert. 

Kontakt: Prof. Dr. Katrin Glinka