Aktuelle Projekte

DER FALL DEAN REED: Hammer + Sichel & Rock ’n’ Roll

 

Recherche-Projekt-Performance von Studierenden der HTW Berlin, Studiengang Museologie, 3. Semester

Sänger, Schauspieler, Drehbuchautor, Cowboy, Friedenskämpfer und Sozialist.

Dean Reed wurde am 22. September 1938 in Denver/ Colorado (USA ) geboren. Als Teenageridol in Lateinamerika wurde er „Der rote Elvis“ genannt. Die dortige soziale Ungerechtigkeit politisierte ihn stark, sodass er zunehmend pro-kommunistisch aktiv wurde. Seine Vorstellung von Frieden und Gerechtigkeit bildete eine klare Konstante in seinem Leben; so ging Dean Reed’s künstlerische Karriere mit dem Verbreiten seiner politischen Vision meist nahtlos ineinander über. Nach einer zweiten Karriere in der Sowjetunion zog der US-Amerikaner schließlich der Liebe wegen in die DDR.

Diese vielschichtige Persönlichkeit wurde in der Recherchearbeit von Studierenden aus dem Studiengang Museologie in verschiedene Ebenen aufgespalten und nun in der Umsetzung mit theatralischen Mitteln dargestellt.
Die Gruppe stellt ihn und sein Leben in unterschiedlichen Räumen dar, wobei jeder Raum für einen Abschnitt oder Bereich in Dean Reed’s Leben steht.

Nacheinander wird der Mensch aus unterschiedlichen Blickwinkeln thematisiert und beleuchtet. Von seiner künstlerischen Präsenz als Musiker, Schauspieler und Entertainer, über den von Dean Reed ausgeübten politischen Aktivismus, bis hin zu dem Menschen privat, sowie seinem Tod 1986 im Zeuthener See … und seinem Nachleben.

Durch die interdisziplinäre fachliche Begleitung von Lena Hoffmann und Christian Tietz (Recherchetheater Vajswerk) sowie Museologe Prof. Dr. Oliver Rump (HTW Berlin) bewegten sich die Studierenden – im Arbeitsprozess von Forschung, Dokumentation und Vermittlung – an den Schnittstellen der Theater- und Museumwelt.

Die Gruppe lädt herzlich zur filmischen Online-Vorstellung ein!

 

Freitag, 11. März 2022 um 18:30 Uhr

Eventlink: https://join.rz.htw-berlin.de/bbb/pro-99v-zzc

 

Kontakt: Prof. Dr. Oliver Rump

Foto: Der Fall Dean Read.  © HTW Berlin / Oliver Rump
Der Fall Dean Read. Hammer + Sichel & Rock ’n’ Roll

Konzeption und Evaluation interaktiver Actionbound-Touren im Stadtraum

Mehrere Arbeitsgruppen erarbeiten und evaluieren interaktive Actionbound-Touren im Stadtraum: 

1. Eine Tour zur Geschichte des HTW-Campus Wilhelminenhof, direkt auf dem Campus der HTW und
eine Tour zur Geschichte des Werks für Fernsehelektronik und Behrens-Turm am Campus,

2. Eine Tour zum Mauerverlauf in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Berlin-Pankow,

3. Eine Tour des Stadtmuseums zu Berlins Mitte ("Blicke hinter die Fassaden").

Die drei Gruppen reflektieren die Vermittlungsinhalte sowie Aspekte des Gamification, Storytelling und optimieren die Inhalte durch Online-Redaktionsarbeit und gegenseitiges Testen der Touren.

Kontakt: Prof. Dr. Tobias Nettke

Führung am Mauerstreifen am S-Bahnhof Wollankstraße.  © HTW Berlin / Tobias Nettke
Führung am Mauerstreifen am S-Bahnhof Wollankstraße
QR-Code Blicke hinter die Fassaden
QR-Code Blicke hinter die Fassaden

Online-Ausstellung zum Thema "Berlin zeichnet Mode"

 

Eine Studierenden-Gruppe konzipiert eine Online-Ausstellung zum Thema "Berlin zeichnet Mode" über die Plattform DDBstudio innerhalb der Deutschen Digitalen Bibliothek. Angedockt ist diese Ausstellung an ein Digitalisierungsprojekt zu Modezeichnungen aus verschiedenen Modeschulen,in dem drei Berliner Sammlungen zusammenarbeiten.

Kontakt: Prof. Dr. Dorothee Haffner

Projektcollage "Berlin zeichnet Mode", created by Jutta Mettenbrink CC-BY-NC-ND 4.0
Projektcollage "Berlin zeichnet Mode"

Blicke auf das Kulturland Palästina. Konservierung und Digitalisierung der Dalman-Negative der Universität Greifswald

 

Das interdisziplinäre Projekt umfasst die Konservierung, Digitalisierung, Katalogisierung und Kontextualisierung der Negative aus dem photographischen Nachlass des Theologen Gustaf Dalman (1855-1941) am Dalman-Institut der Universität Greifswald. Es handelt sich um ein gemeinsames Semester- und Forschungsprojekt der Studiengänge Museologie/Museumskunde und KRG/KR, Schwerpunkt Audiovisuelles Kulturgut. Das Projekt spannt einen Bogen von kulturhistorischen, ethnologischen und theologischen Fragestellungen bis hin zur restauratorischen Spezialbehandlung der bis zu 60 von starker Deformation betroffener Negative aus der insgesamt rund 1200 Stücke umfassenden Sammlung.

Kontakt: Prof. Dr. Susanne Kähler

Foto: Caroline Figueroa Fuentes/Sreya Chatterjee
Arbeiten an Dalman-Negativen