Studium in der Pandemie

Wie sieht Studieren aktuell aus?

Seit März 2020 lehren die Museumsstudiengänge der HTW Berlin einen Großteil mit digitalen Formaten. Lehre in kleineren Übungsgruppen kann an der HTW oder in Museen / Ausstellungen erfolgen, gemäß den gültigen Pandemieauflagen. Größere Seminare arbeiten synchron über Video-Konferenzen (zu festen Zeiten) und asynchron via Moodle (mit Lernmaterial auf Abruf). Spezielle Sitzungen können teils aufgezeichnet werden. In den Praxisprojekten organisieren sich die Studierenden überwiegend digital oder in Kleingruppen an der HTW.

Online-Seminare

Für die Online-Lehre werden von Seiten der HTW die Konferenzsysteme BigBlueButton und Zoom zur Verfügung gestellt. Funktionen wie Abstimmungen, geteilte Notizen und Aufzeichnungen gehören zum Alltag. Auch das Halten von Referaten funktioniert sehr gut. Aufnahmen ermöglichen es, sich die verpasste Sitzung im Nachhinein anzuhören.

Insgesamt ist die Lehre flexibler als vor der Pandemie. Dennoch wünschen sich die meisten eine langfristige und nachhaltige Rückkehr zu mehr Präsenzlehre, lebhafte Diskussionen von Angesicht zu Angesicht und natürlich Museumsbesuche.

Die Möglichkeiten nutzen

Kooperationen mit Museen erfolgen auch in der Pandemie. Nach Online-Treffen mit Expert*innen im Lockdown erfolgen Museumsbesuche wieder regelmäßig: Als Gespräch und Übung hinter den Kulissen oder als Ausstellungsanalysen.

Durch engen Kontakt zu den Studierenden versuchen die Professor*innen auf individuelle Situationen Rücksicht zu nehmen. Direkte Kommunikation und digitale Vernetzung zusammen zu denken, ist wichtiger denn je.